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Umgestaltung Bismarckplatz 

Das Bauschild zum Sanierungsgebiet Stuttgart 28 - Bismarckplatz- wurde am 3. April 2014 enthüllt. Foto: Stadt Stuttgart

Darum geht es:

Wichtige Themen der Umgestaltung und Aufwertung des Platzes sind die Verbesserung der Verkehrsfunktion, der Aufenthaltsqualität sowie die gestalterische Zusammenbindung der bisher auseinanderfallenden Teilflächen. Die Projektgruppe Bismarckplatz begleitet das Projekt, zwei Bürgervertreter sind stellvertretend für die Projektgruppe im Preisgericht vertreten.

Ziel des Wettbewerbs ist es, eine Balance zwischen neuen, kreativen Impulsen für den Bismarckplatz und der Umsetzbarkeit der Entwürfe zu finden. Das Planungsgebiet hat eine Gesamtgröße von 1,2 Hektar und beinhaltet auch die Umgebung des Platzbereichs mit der Schwab-, Vogelsang-, Bismarck- und Elisabethenstraße.

 Beteiligungsstatus

Die künftige Nutzung der ggf. freiwerdenden Flächen auf dem Bismarckplatz wird in der Bürgerbeteiligung weiter beraten, sobald sich herausstellt, dass die Schließung des erwähnten Abschnitts der Bismarckstraße funktioniert.

Zwischen November und Januar findet ein Verkehrsversuch statt. Bürgerinnen und Bürger können sich ab dem 1. Dezember für 2 Wochen auf der städtischen Beteiligungsseite www.stuttgart-meine-stadt.de daran beteiligen.

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Danke für Ihr Engagement!

Die Beteiligung zum Verkehrsversuch am Bismarckplatz ist am 15. Dezember 2020 zu Ende gegangen. 
Es haben uns zahlreiche Beiträge erreicht mit Vorschlägen und konstruktiver Kritik. Für Ihr Engagement und Ihre Anregungen bedanken wir uns herzlich. 

Ihre Eingaben werden ausgewertet und geprüft. Nachdem alle Ergebnisse zusammengetragen sind, informieren wir Sie hier auf der Homepage über die weiteren Schritte. 

Aktueller Stand

Die Beauftragung des Internationalen Stadtbauateliers (ISA) zur weiteren Planung des Bismarckplatzes ist erfolgt. Beim Treffen der Projektgruppe Bismarckplatz am 21. November 2018 stellte Herr Dechow vom ISA nochmals die Grundzüge des ersten Preises im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens für den Bis- marckplatz vor. Der Platz leidet derzeit hauptsächlich unter der Zerschneidung durch die Schwabstraße, die fehlenden Raumkanten entlang der Elisabethen – und Vogelsangstraße und schließlich unter dem starken Gefälle. Das Konzept des ISA möchte die Schwabstraße so unauffällig wie möglich über den Platz führen, Straße und Platz sollen vom Belag her zusammenspielen, es soll möglichst wenig Trennendes geben.

Die intakten Raumkanten sollen mög- lichst gestärkt werden. Hierzu werden Grünbeete an- gelegt und die Kante durch kräftige Baumreihen be- tont. Um das Gefälle zu verringern, könnte der mitt- lere Teil des Platzes etwas aus der Achse gedreht werden. Dadurch entsteht vor der Kirche eine Trep- penanlage, die dem Platz auch als kommunikativer Treffpunkt dienen kann. Der Trinkwasserbrunnen für die Marktbeschicker soll erhalten bleiben. Zusätzlich wird es eine Wasserpumpe auf dem Bismarckplatz in einem der Grünstreifen geben, auch um urbanes Gärtnern zu ermöglichen.

Grundsätzlich steht die Projektgruppe mehrheitlich hinter dem Entwurf. Fragen – auch bei den Anwoh- ner/innen – beziehen sich hautsächlich auf die künftige Situation im östlichen Bereich des Platzes. Wird der Platz für die Außenbestuhlung der Gastro- nomie noch ausreichen? Werden die Bäume ein vermehrtes Verkehrsaufkommen durch das Ver- schwenken der Bismarckstraße aushalten? Welche Bäume bleiben erhalten, welche fallen weg? Welche Auswirkungen auf die Gesamtverkehrssituation im Quartier wird die geplante Verschwenkung des Bismarckstraße haben? Wie kann man die Sicherheit auf dem Platz für Fußgänger gewährleisten, wenn die Trennung zwischen Straße und Platz aufgehoben wird? Diese und einige weitere Fragen wurden bei einem Platzgespräch am 12. Januar 2019 und an- schließender Begehung mit nahezu 50 Teilneh- mer/innen besprochen.

Die Fragen im Kontext der verkehrlichen Auswirkun- gen sollen in der Versuchsphase einer verkehrsbehördlichen Anordnung im Vorfeld der Umgestaltung geklärt werden. Hierzu werden die baulichen Maß- nahmen vorab provisorisch hergestellt und es wird während der Erprobung geprüft, wo u.U. die Planung nachjustiert werden muss. Ziel ist eine Beschlussvorlage für den Gemeinderat zur Umgestaltung des Platzes. Das Büro Koehler & Leutwein ist mit der Konzeption einer verkehrsbehördlichen Anordnung für den Bismarckplatz befasst. Der Zwischenstand wurde im Bezirksbeirat West präsentiert und am 27.5.2019 in der Projektgruppe Bismarckplatz vorgestellt. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen hat ein Beurteilungsblatt für ein Projekttagebuch zum Bismarckplatz entworfen. Hier können Vertreter der verschiedenen Interessensgruppen festhalten, was ihnen während der Versuchsphase der verkehrsbehördlichen Anordnung auffällt.

Ob die Schließung des Abschnitts der Bismarckstraße zwischen Schwabstraße und Vogelsangstraße funktioniert, wird die Versuchsphase der verkehrsbehördlichen Anordnung zeigen. Wenn es dort Schwierigkeiten geben wird, können Ersatzmaßnahmen, wie z.B. eine Einbahnregelung in der Projektgruppe Bismarckplatz abgestimmt werden. Die künftige Nutzung der ggf. freiwerdenden Flächen auf dem Bismarckplatz wird in der Bürgerbeteiligung weiter beraten, sobald sich herausstellt, dass die Schließung funktioniert. Interimsnutzungen, welche die Möglichkeiten den Platz zu bespielen, versuchsweise testen, können z.B. über den Verfügungsfonds unterstützt werden. Aktuell liegen hierfür zwei bewilligte Anträge an den Verfügungsfonds vor.

Letzte Aktualisierung: April 2020

Wettbewerbsbeitrag von ISA zum Download [PDF]:

Was bisher geschah

  • April bis Dezember 2015: Möglichkeit bei einer Vielzahl von Veranstaltungen sowie von Online- und Offline-Angeboten an der offenen Bürgerbeteiligung zur Planung der Neugestaltung des Bismarckplatzes mitzuwirken.

  • Anschließend Ausarbeitung eines Vorschlags des Amts für Stadtplanung und Wohnen der Landeshauptstadt Stuttgart für die Aufgabenstellung eines städtebaulichen Wettbewerbs.

  • Überprüfung der Ausschreibung durch die Projektgruppe Bismarckplatz, bevor der Entwurf an die Fachämter weitergeleitet wurde.

  • 26.10.2016: öffentliches Rückfragenkolloquium zum Wettbewerb mit acht teilnehmenden Büros

  • 22.03.2017: Preisgericht wählt den Entwurf des Büros Internationales Stadtbauatelier (ISA) einstimmig zur weiteren Umsetzung aus.

  • 25.03. bis 7.04.2017 Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe in der Friedensschule.

  • 25.11.2017 Erläuterung des Entwurfs und der Beteiligungsspielräume im WestQuartier.

  • 21.11.2018 Projektgruppe Bismarckplatz

  • 12.01.2019 Platzgespräche zur Planung Bismarckplatz

  • 09.10.2018 Vorstellen des Konzepts der verkehrsbehördlichen Anordnung im Bezirksbeirat West

  • 21.05.2019 Zwischenbericht zu Verkehrszählungen und zur Analyse der Verkehrsströme im BB West

  • 27.05.2019 Vorstellen des Konzepts der verkehrsbehördlichen Anordnung in der Projektgruppe Bismarckplatz

  • Bürgerveranstaltung: Blick in die Werkstatt "Bismarckplatz für Alle" am 23.07.20!

  Kontakt und Ansprechpartner:

Sie haben Fragen oder möchten sich konkret beim Thema Bismarkplatz beteiligen? Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle:

Büro GRiPS - Ute Kinn

Friedrichstraße 4

76275 Ettlingen

Tel.: 07243 / 719455

Fax: 07243 / 719454

Mobil: 0160 / 90 70 45 95

Mail: ute.kinn@grips-ettlingen.de

Verkehrsversuch am Bismarckplatz! Jetzt Mitmachen!

Hier noch mehr erfahren

Bismarckplatz für Alle am 23.07.20!

Aktuelles

Newsletter Nr. 6 erschienen

Hier finden Sie den Newsletter Nr. 6 vom Juni 2020.

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Protokoll des Steuerungskreis- treffen online!

Das Ergebnisprotokoll des 26. Treffen des Steuerungskreises vom 8. April 2019 ist nun online!

Ergebnisprotokoll und Präsentation des 20. Platzgesprächs Bismarckplatz online!

Ergebnisprotokoll und Präsentation des 20. Platzgesprächs Bismarckplatz vom 2. Februar 2019 sind nun online!